Sole blu
Sole blu ist eine musikalische Neuinterpretation des Sonnengesangs des heiligen Franziskus von Assisi, verbunden mit dem Bilderzyklus Cantus Firmus. Ausgangspunkt des Projekts ist die künstlerische Ausstattung der Franziskanerkirche durch den Solothurner Künstler Jörg Mollet. Inspiriert von der Basilika San Francesco in Assisi entwickelte er vor rund 30 Jahren den Zyklus Cantus Firmus, eine bildnerische Umsetzung des Sonnengesangs, die den Kirchenraum bis heute prägt.
Sole blu greift diesen visuellen und spirituellen Resonanzraum auf und übersetzt ihn in Musik. Das Werk zeichnet sich durch eine ausgeprägte klangliche und stilistische Vielfalt aus: Neo-alpine Folklore begegnet Jazz und klassischer Musik in einer sensiblen und überraschenden Verschmelzung von Vertrautem und Fremdem.
Die außergewöhnliche Instrumentierung – darunter Flügelhorn, Shrutibox, Akkordeon, Hackbrett, Orgel, Kontrabass und Marimba – schafft ein vielschichtiges Klangspektrum. Ergänzt und getragen wird dieses durch den warmen, strahlenden Chorklang der Rheinstimmen.
Sole blu ist mehr als ein Konzert: ein immersives Klangerlebnis im Surround-Sound, das Bild, Raum und Musik zu einer kontemplativen Gesamterfahrung verbindet.
Mitwirkende
Jütz
Isa Kurz (Violine, Akkordeon) | Philipp Moll (Kontrabass) | Daniel Woodtli (Flügelhorn)
Take Three
Sally Jo Rüedi (Orgel) | Tobias Rüedi (Perkussion)
Chor Rheinstimmen
(Reiner Schneider-Waterberg)
Unsere Ensembles
Jütz bewegt sich musikalisch in einem Spannungsfeld zwischen Neo-Folklore, Jazz und zeitgenössischer Klassik. Das Ensemble musiziert an den unterschiedlichsten Orten, ob Konzertsaal, Kirche, Jazz-Club oder Berghütte, und scheut sich vor keiner neuen Herausforderung! Jütz stellt – über tonale Ab- und Umwege – die gesamtalpine Folklore kopfüber in den Rahmen einer ungenierten, alle Sinne beanspruchenden Klangkonferenz. Zu ihrem Instrumentarium gehören Stimme, Violine, Akkordeon, Hackbrett (Isa Kurz), Trompete und Flügelhorn (Daniel Woodtli), Kontrabass (Philipp Moll) und mehr…
Take Three
«Die Liebe zu den Tönen, auf was auch immer sie gespielt werden, die Leichtigkeit und die ausgestrahlte Freude uns Besucher gegenüber ist einmalig,» schrieb eine Besucherin nach einem Konzert von Take Three. Auch die Liebe zu ungewöhnlichen Klangkombinationen und der spielerische Umgang mit Musik aus diversen Stilrichtungen verbindet die Musiker:innen Sally Jo Rüedi (Klavier), Daniel Woodtli (Trompete, Flügelhorn) und Tobias Rüedi (Perkussion), welche 2020 musikalisch zueinander gefunden haben.
Ergänzt werden die beiden Trios vom Chor Rheinstimmen, der bereits jährlich das Publikum in der Franziskanerkirche durch sein warmes und ausgewogenes Klangbild sowie die Reinheit seiner Stimmen begeistert. Geleitet wird er von Reiner Schneider-Waterberg. Die «Rheinstimmen» wurden 2019 als Projektchor für singende Musiker:innen und erfahrene Sänger:innen gegründet und haben sich schnell zu einem der niveauvollsten Ensembles der Schweizer Chorszene entwickelt.
«Zu welch grossartiger Leistung geschulte und subtil angeleitete Stimmen fähig sind, durften die Zuhörer mit Staunen, Ergriffenheit, Entzücken, Seligkeit geniessen. Die Rheinstimmen entliessen eine tief beglückte, reich beschenkte und dankbare Zuhörerschaft.» (Oltner Tagblatt)





